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SharePoint-Add-in: aus der Bibliothek nach SAP

Der CaRD Connector bringt SAP-Dokumente nach SharePoint. Dieses Add-in geht die Gegenrichtung — für alles, was in einer Bibliothek entsteht und am SAP-Vorgang fehlt.

Ein Knopf in der Dokumentbibliothek

Der CaRD SAP Filer für SharePoint erweitert die Befehlsleiste einer Dokumentbibliothek um einen Eintrag. Der Anwender markiert eine oder mehrere Dateien, wählt im Dialog das SAP-Objekt — Bestellung, Kundenauftrag, Lieferant, Dokumenteninfosatz — und legt ab. Danach hängt die Datei am SAP-Business-Objekt und ist dort für jeden sichtbar, der den Vorgang in SAP aufruft.

Interessant ist die Wahl beim Ablegen, weil sie über die spätere Ordnung entscheidet. Kopieren lässt die Datei in der Bibliothek und legt eine Kopie in SAP ab — bequem, aber es entstehen zwei Stände. Verweisen ersetzt sie durch eine kleine Verweisdatei, die auf den SAP-Beleg zeigt: Der Vorgang bleibt in SharePoint sichtbar, das Original liegt nur noch einmal. Verschieben räumt die Datei nach der Ablage in den Papierkorb der Bibliothek — und ausdrücklich nur dann, wenn SAP die Ablage tatsächlich bestätigt hat.

Zurück kommt die SAP-Belegkennung, die sich in eine Spalte der Bibliothek schreiben lässt. Damit ist in SharePoint nachvollziehbar, was bereits in SAP liegt — ohne dass jemand eine Liste pflegt. Fehlt die Kennung ausnahmsweise, bleibt die Spalte leer; die Ablage selbst war trotzdem erfolgreich.

Auch hier gilt der Grundsatz aus den Mail-Add-ins: Dahinter steht derselbe Dienst, dieselbe SAP-Anbindung und derselbe freigegebene SAP-Standardservice. Wer bereits mit dem Outlook-Add-in arbeitet, bekommt eine weitere Oberfläche, keine zweite Anbindung. Technisch handelt es sich um eine Erweiterung im aktuellen SharePoint-Framework — das alte Add-in-Modell ist abgekündigt und kommt nicht zum Einsatz.

Auf einen Blick

  • Knopf in der Befehlsleiste einer Dokumentbibliothek
  • Mehrere Dateien in einem Vorgang ablegen
  • Drei Ablagearten: kopieren, verweisen oder verschieben
  • Verschoben wird nur nach bestätigter Ablage in SAP
  • SAP-Belegkennung landet in einer Bibliotheksspalte
  • Derselbe Dienst wie bei den Mail-Add-ins
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Warum das zählt

Was passiert, wenn beide Welten nebeneinander laufen.

  • Dokumente entstehen in Teams und SharePoint, der Vorgang lebt in SAP
  • Ohne Brücke wird von Hand kopiert — oder gar nicht
  • Zwei Ablageorte bedeuten zwei Stände und zwei Aufbewahrungsfragen
  • Wer in SAP nachsieht, findet die Fassung von letzter Woche nicht
  • Beim Aufräumen der Bibliothek verschwindet, was nie in SAP ankam

Die drei Ablagearten

Die Entscheidung, die man einmal trifft und dann durchhält.

  • Kopieren: Datei bleibt in der Bibliothek, Kopie geht nach SAP
  • Verweisen: kleine Verweisdatei ersetzt das Original, Vorgang bleibt sichtbar
  • Verschieben: Original geht in den Papierkorb der Bibliothek
  • Verschoben wird ausschließlich nach bestätigter Ablage
  • Die Ablageart lässt sich je Bibliothek vorgeben

Rückmeldung nach SharePoint

Damit man sieht, was schon drüben ist.

  • SAP-Belegkennung wird zurückgeliefert
  • Eintrag in eine Spalte der Bibliothek
  • Filtern und sortieren nach abgelegt oder nicht
  • Keine separate Liste, die jemand pflegen müsste
  • Fehlt die Kennung, bleibt die Spalte leer — die Ablage bleibt gültig

Technische Einordnung

Warum es diese Bauform ist.

  • Erweiterung im aktuellen SharePoint-Framework
  • Das alte SharePoint-Add-in-Modell ist abgekündigt
  • Bereitstellung über den App-Katalog Ihres Mandanten
  • Berechtigungen folgen denen der Bibliothek
  • Nichts wird am Outlook-Add-in verändert — eigene Bereitstellung desselben Dienstes

Gegenrichtung zum Connector

Zwei Wege, die sich ergänzen.

  • Der CMIS-Connector bringt SAP-Dokumente nach SharePoint
  • Dieses Add-in bringt SharePoint-Dateien nach SAP
  • Beides zusammen ergibt eine durchgängige Ablage
  • Wo das Original liegt, entscheiden Sie je Dokumentart
  • Siehe auch SharePoint & SAP

Stand und Einführung

Offen gesagt, wo das Produkt steht.

  • Die Lösung ist neu und fertig gebaut
  • Der Rollenzugriff ist gegen einen Testmandanten geprüft
  • Ein Einsatz gegen ein produktives SAP-System steht noch aus
  • Wir suchen dafür gezielt Pilotkunden und begleiten die Einführung selbst
  • Was belegt ist und was nicht, sagen wir im Gespräch offen
FAQ

Häufige Fragen

Was macht das Add-in genau?

Es setzt einen Eintrag in die Befehlsleiste einer SharePoint-Dokumentbibliothek. Markierte Dateien werden über einen Dialog einem SAP-Business-Objekt zugeordnet und dort abgelegt. Danach hängt die Datei am SAP-Vorgang und ist für alle sichtbar, die diesen in SAP aufrufen.

Bleibt die Datei in SharePoint?

Das entscheiden Sie je Bibliothek. Beim Kopieren bleibt sie, wo sie ist. Beim Verweisen wird sie durch eine kleine Verweisdatei ersetzt, die auf den SAP-Beleg zeigt — der Vorgang bleibt in SharePoint sichtbar, das Original existiert nur noch einmal. Beim Verschieben wandert sie in den Papierkorb der Bibliothek, und zwar ausschließlich dann, wenn SAP die Ablage bestätigt hat.

Woran erkennen wir in SharePoint, was schon in SAP liegt?

An der zurückgeschriebenen SAP-Belegkennung. Sie landet in einer Spalte der Bibliothek, nach der sich filtern und sortieren lässt. Damit braucht niemand eine parallele Liste zu führen. Liefert SAP im Einzelfall keine Kennung, bleibt die Spalte leer — die Ablage ist dadurch nicht ungültig.

Ist das das alte SharePoint-Add-in-Modell?

Nein. Das alte Modell ist von Microsoft abgekündigt und kommt hier nicht zum Einsatz. Verwendet wird die aktuelle Erweiterungstechnik; die Bereitstellung läuft über den App-Katalog Ihres Mandanten, die Berechtigungen folgen denen der Bibliothek.

Brauchen wir dafür eine zweite SAP-Anbindung?

Nein. Es ist derselbe Dienst wie bei den Mail-Add-ins, mit derselben SAP-Anbindung und denselben Profilen. Für Ihre Anwender kommt eine weitere Oberfläche dazu, für Ihren Betrieb nichts.

Wie ist der Stand des Produkts?

Die Lösung ist neu: Sie ist fertig gebaut, der Rollenzugriff ist gegen einen Testmandanten geprüft, ein Einsatz gegen ein produktives SAP-System steht aber noch aus. Wir suchen dafür gezielt Pilotkunden und begleiten die Einführung persönlich. Wir sagen im Gespräch offen, was belegt ist und was noch nicht — mit einer unbelegten Zusage wäre niemandem gedient.

Passt das zu Ihrem Vorhaben?

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